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Chinesische Kommoden – die kleinen Juwelen

Kommoden aus China können ganz unterschiedlich aussehen. Die chinesischen Kommoden haben unendlich viele Farben, Formen und Größen. Es gibt sie bemalt mit chinesischen Motiven und Schriftzeichen oder mit Schnitzereien verziert. Manche der China-Möbel haben runde Beschlägen aus Metall, wie man sie auch beim Hochzeitsschrank antrifft.

Die China Kommode findet überall Platz und bietet Stauraum

Die kleinen chinesischen Kommoden passen dank ihrer kompakten Form auch in kleine Räume. Sie sind die perfekten Asia-Möbel fürs Bad oder die Diele. Sie sind ein interessantes und stilvolles Element in der Wohnungseinrichtung und bieten Stauraum für allerlei kleine Schätze. Dekorationselemente können Sie hervorragend auf einer Kommode platzieren.

Kommode

Ist ein kastenförmiges Möbelstück oft mit Schubladen ungefähr von Tischhöhe zum Aufbewahren von Gegenständen. Das Wort „Kommode“ stammt vom französischen Adjektiv „commode“ und bedeutet „bequem“. Erstmals werden Kommoden im Mittelalter erwähnt. Damals dienten sie vorrangig zur Aufbewahrung religiöser Gegenstände in Kirchen.

Im Frankreich des 18. Jahrhunderts kamen die Kommoden dann immer mehr in Mode und wurden für den Adel von den besten Möbelmachern in ungeheurer Pracht und Ausführung hergestellt.

Anrichte, Buffet (Küchenbuffet) oder Kredenz sind ähnliche Möbelstücke, dienen jedoch meist zur Aufbewahrung von Tafelgeschirr und Tischdecken. Die Übergänge sind fließend.

Im asiatischen Raum werden diese Unterschiede nicht gemacht. In der Mongolei zum Beispiel mussten Kommoden klein, leicht und robust sein. Die meisten Mongolen lebten nomadisch und die Möbel wurden mitgeschleppt.

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Hier eine recht angestoßene, alte mongolische Kommode aus Pinienholz. Die oft in Rot- und Grüntönen gehaltene
Bemalung ergibt in Verbindung mit der einfachen Konstruktion eine gewisse urige Faszination. Man stellt sich vor,
dass das Möbel in einer Jurte steht und hunderte Male auf dem Rücken der Pferde transportiert wurde. 

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Eine uralte, ungewöhnliche Kommode mit Schubladen fanden wir bei einem Händler in der Nähe von Shanghai. Leider
konnte er uns über den genauen Ursprung dieses Möbels auch keine Angaben mehr machen. Die Kommode hat an der
Seite Verbreiterungen und auf der großen Front nur drei kleine Schubladen. Zwei Drittel des Volumens des Stückes sind
„toter“ und unzugänglicher Raum. Für unsere westliche Auffassung von Funktionalität undenkbar und schon allein
deswegen faszinierend!

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Kleine, zierliche und verspielte Altarkommode aus China. Sie bildet den Kontrast zu der im Vergleich dazu einfachen und
rustikalen Form Ihrer Schwester aus der Mongolei. Oft sehen wir, dass die Deckplatte oben wesentlich breiter ist als der
Korpus. Um dies optisch auszugleichen hat man hier rechts und links geschnitzte Holzverzierungen angebracht, die nach
unten hin am Korpus auslaufen. Der nutzbare Raum ist in  2 etwa gleich große Hälften geteilt: oben eine Schublade und
unten ein Fach, welches durch eine Tür mit rundem Beschlag, Verschlussstäbchen und Kettchen zugänglich ist.

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Das Besondere an dieser schönen Ulmenholzkommode ist die Front. Betrachten Sie die Maserung des Holzes: der Rahmen
und die Türen selbst sind aus einem einzigen Brett gearbeitet. Die Holzmaserung der Türen setzt sich im Rahmen fort. Auf
den ersten Blick sieht man das nicht. Es ist aber etwas Besonderes.

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Hier eine große Schubladenkommode aus Walnussholz. Sie stammt aus China und ist so massiv ausgeführt worden, dass
sie an die 150 Kg wiegt. Kommoden in dieser Größe sind in Asien selten.

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