Chinesische Antiquitäten und Antikmöbel bei Ursula Flüs in Wuppertal

Antike Sideboards: das i-Tüpfelchen jeder Einrichtung

Per Definition ist das Sideboard ein längeres, niedriges Möbelstück mit Türen, Fächern oder Schubladen. Wenn es sehr niedrig ist, wird es auch Lowboard genannt, oder eben Highboard, wenn es sich um ein relativ hohes Sideboard handelt. Andere Namen sind Anrichte, Buffet oder Kommode – wobei diese eher etwas höher und nicht ganz so breit sind. Aber hier sind die Grenzen natürlich fließend. Auch im Reich der Mitte ist dieses Möbelstück beliebt. Bei uns finden Sie authentische antike Sideboards aus China.

Sideboards eignen sich als Ergänzung der Einrichtung mit Schrank und Tisch, zum Beispiel im Wohnzimmer. Aufgrund ihrer Höhe bietet es sich an, sie vor dem Fenster oder vor der Heizung zu positionieren. Man kann sie sehr ansprechend mit Pflanzen, Schalen, Figuren oder sonstigen Accessoires dekorieren. Als TV-Sideboard haben sie die richtige Höhe für den Fernseher. Eine Kabeldurchführung in der Rückwand macht auch ein antikes chinesisches Sideboard zum TV-Möbel, in dem die Geräte bei Bedarf verschwinden können.


Schlicht und einfach oder verspielt und aufwändig

Bei Design, Form, Farbe, Material, Ausführung und Finish sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die hier online angebotenen Möbel stammen aus dem asiatischen Raum, insbesondere aus China. Vorherrschende Farben sind Schwarz, Rot oder Weiß, aber auch natur- bzw. holzfarbene Varianten sind erhältlich.

Es gibt hauptsächlich zwei Stilrichtungen für antike Sideboards: die schlichte, einfache, strenge und elegante Form und Optik sowie der verspielte, oft reich verzierte, aufwändig gearbeitete Einrichtungsgegenstand. Letzterer wird meist als Einzelstück an prominenter Stelle platziert, wo er das Auge auf sich ziehen soll. Diese Art Möbel waren früher im alten China oft auch Statussymbole und sollten einen gewissen Lebensstil repräsentieren. Dabei hatten sie nach unseren Maßstäben gemessen kaum eine Funktion, wie beispielsweise das „Altar Sideboard“ - außer, dass man es als Schriftrollentisch benutzte. Die Funktion war der Ästhetik untergeordnet.


Original oder Reproduktion – aber immer authentisch

Antike Sideboards aus China sind natürlich aus Massivholz. Wir importieren sie direkt aus dem Reich der Mitte. Idealerweise befinden sie sich in gutem Originalzustand. Sollte das mal nicht der Fall sein, lassen wir sie vor Ort fachmännisch aufarbeiten. Wenn wir von Originalzustand sprechen, müssen wir die Möbelbeschläge davon ausnehmen. Diese sind oft nicht mehr erhalten. Viele von ihnen wurden in den 50er Jahren in China auf Befehl des Staatspräsidenten Chinas Mao Zedong eingeschmolzen, um die Stahlproduktion anzukurbeln.

Die Reproduktionen der Sideboards aus China lassen wir von Hand neu anfertigen. Das Design ist dabei fast immer an das Aussehen eines alten, traditionellen Möbelstückes angelehnt. Zum Einsatz kommen Holzarten wie Buche, Birke, Eiche, Ulme (Rüster), Fichte, Walnuss, Zeder, Zypresse etc.

Eine Mischform aus alt und neu bilden „teilalte“ Stücke. Es handelt sich dabei um antike Möbel, bei denen einzelne Teile ersetzt werden mussten, wie zu Beispiel eine Schublade, eine Rückwand oder ein Einlegeboden. Hierbei achten wir natürlich darauf, dass das gleiche, vorzugsweise alte Holz, verwendet wird. Es soll sowohl vom Farbton als auch von der Maserung her dem Original möglichst nahe kommen.

Außerdem gibt es noch die neu gefertigten Möbel aus altem Holz. Die verwendeten Hölzer stammen oft von alten Möbeln, Häusern oder Schiffen. Diese Stücke haben ihren ganz besonderen Charme.


Beispiele für unser Angebot

Die nachfolgend abgebildeten Sideboards sind verkauft. Sie bilden jedoch einen repräsentativen Querschnitt dessen, was Sie in unserem Möbelangebot üblicherweise finden können. Meistens handelt es sich um antike Möbelstücke. Es sind auch immer Einzelstücke, die genauso nicht wieder zu haben sein werden, es sei denn als Reproduktion.

Unsere antiken Stücke sind im Alter von ca. 80 bis 150 Jahren. 300 Jahre alte Möbel oder Antiquitäten aus China um 2.000 vor Christi sind eher in Privatsammlungen oder im Museum zu finden. Sollten Sie so ein Objekt im Internet zum Kauf finden, raten wir zur sogfältigen Prüfung des Angebots.

Im Übrigen möchte China sein Kulturgut auch schützen und hat daher den Export von Möbeln, Antiquitäten, Porzellan und Kunstgegenständen etc. auf ein Höchstalter beschränkt. Bei Möbeln zum Beispiel beläuft sich das auf etwa 120 bis 150 Jahre. Jedes Teil, welches wir in China einkaufen, wird vom chinesischen
Zoll begutachtet und freigegeben.


Ming und Qing – China-Möbel in unterschiedlichen Stilen

Zwei Stile chinesischer Möbel sind der Ming- und Qing-Stil. Wie bei allen Stilrichtungen von China-Möbeln bestimmte auch hier die seinerzeit vorherrschende Dynastie das Aussehen der Stücke. Die Ming-Dynastie herrschte vom 14. bis zum 17. Jahrhundert im Kaiserreich China und wurde 1644 von der Qing-Dynastie abgelöst. Qing war die letzte Dynastie des Landes und wurde 1911 durch die Xinhai-Revolution mit der Ausrufung der Republik China beendet. Auch wenn beispielsweise ein Hochzeitsschrank, China-Schrank oder Sideboard antik ist, stammt das Möbelstück höchstwahrscheinlich nicht aus der Ming-Dynastie. Da China sein Kulturgut schützen möchte, ist die Ausfuhr von Möbeln nicht erlaubt, die älter als etwa 150 Jahre sind. Allerdings wurde der beliebte Ming-Stil teilweise auch in der Qing-Zeit weiter produziert. Manche China-Möbel weisen eine Mischung der beiden Stile auf. Doch was zeichnet Ming und Qing eigentlich aus?

Ming-Stil: Eleganz und geradliniges Design

Während der Ming-Dynastie erreichte die chinesische Möbeltischlerei ihren Höhepunkt. Hochwertige Hölzer und besonderes handwerkliches Geschick prägten die Möbelproduktion in dieser Epoche. Einfache Eleganz, eine schlichte Farb- und Formgebung und gerade Linien zeichnen Möbel im Ming-Stil aus. „Weniger ist mehr“ und „Form folgt Funktion“ schien das Motto bei der Möbelherstellung zu sein. Die Ming-Epoche brachte in der Tischlerei die Bauweise mit Schlitz und Zapfen hervor. Dabei halten einzig Holzverbindungen die Möbelstücke zusammen, auf Nägel, Schrauben und Scharniere aus Metall wird verzichtet. China-Möbel im Ming-Stil passen mit ihrer zeitlosen Schlichtheit hervorragend zu einer modernen Einrichtung.

Qing-Stil: Schnörkel und kunstvolle Verzierung

Mit dem Beginn der Qing-Herrschaft wurden die China-Möbel kurviger und dekorativer. In China setzte die „Rokokoisierung“ der Kunst ein, was sich auch auf das Möbelhandwerk auswirkte. Schnitzereien und Malereien zierten nun Schränke, Tische und Stühle. Auch wenn manche Möbel aus der Qing-Epoche fast schon überladen dekoriert sind, weisen Materialien und handwerkliche Verarbeitung stets höchste Qualität auf. Ein Möbelstück im Qing-Stil ist ein beeindruckender Hingucker, beispielsweise in einem ansonsten eher schlicht eingerichteten Raum.

Während Möbel im Ming-Stil also einfach, elegant und funktional gestaltet sind, präsentieren sich die Stücke aus der Zeit der Qing-Dynastie überaus dekorativ, schnörkelig und kunstvoll. Nun wissen Sie also: Auch wenn ein chinesisches Möbelstück wie ein Hochzeitschrank oder Sideboard antik ist, kann es sehr unterschiedliche Stile haben.

Weitere chinesische Möbel und Accessoires können Sie in unserer Ausstellung besichtigen.

Bitte besuchen Sie uns vor Ort oder teilen Sie uns Ihre Wünsche mit.

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