Chinesische Antiquitäten und Antikmöbel bei Ursula Flüs in Wuppertal

Selten und wertvoll: chinesische Apothekerschränke

Ein Apothekerschrank aus China stellt heute ein wertvolles Möbelstück dar – denn die antiken Schubladenschränke sind sehr selten geworden. Doch es gibt gute Reproduktionen, die genauso wie die antiken Apothekerschränke einen besonderen Charme ausstrahlen. Auch wir haben Reproduktionen in unserem Sortiment. Diese werden in ausgewählten Holzwerkstätten nach traditionellem Vorbild handgefertigt.

Medizinschränke für besonderen Inhalt

Ein spezielles Merkmal der Medizinschränke sind die vielen kleinen Schubladen und die Beschriftungen mit chinesischen Schriftzeichen, die für die darin aufbewahrten Arzneien und Kräuter stehen. Im alten China standen Apothekerschränke auch in wohlhabenden Privathaushalten. Manchmal fanden sich darin vermeintlich skurrile Arzneimittel wie getrocknete Fischblasen, geriebenes Horn verschiedener Tiere, gemahlene Knochen, getrocknete Galle und andere exotische Substanzen.

Heute werden die chinesischen Apothekerschränke häufig von Personen genutzt, die sich mit der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) befassen. Die antiken Schubladenschränke sind ideal für eine stilechte Aufbewahrung von Akupunkturnadeln und anderen Produkten der TCM.

 

Antike asiatische Schränke als CD-Schränke

Einige der antiken asiatischen Schränke eignen sich hervorragend als CD-Schränke, vorausgesetzt die Schubladen sind groß genug. Da sie recht schmal in der Tiefe sind, passen die Apothekerschränke gut in enge Räume wie beispielsweise den Flur.

Wenn Sie sich für einen chinesischen Apothekerschrank interessieren, sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne. Weitere chinesische Möbel und Accessoires finden Sie in unserer Ausstellung in Wuppertal. Besuchen Sie uns, wir freuen uns auf Sie!

 

Traditionelle chinesische Medizin (TCM),

Was ist das eigentlich? Wieso traditionell?
Natürlich gibt es in China auch die moderne “Klinikmedizin“ (Schulmedizin).
Die traditionelle Medizin meint die alte, über 2000 Jahre gewachsene und ständig überarbeitete Naturheilkunde, die heute neben der Schulmedizin in China ein fester Bestandteil der medizinischen Versorgung ist. Auch in chinesischen Kliniken arbeiten Schulmediziner und traditionelle Ärzte zusammen zum Wohl Ihrer Patienten.
Die traditionell chinesische Medizin sieht, genau wie die weltweite Naturheilkunde, den Menschen als Ganzes, nicht nur das Symptom oder die Erkrankung.
In der Antike zeigt sich im Vergleich zur europäischen Naturheilkunde ein gravierender Unterschied! Die traditionell chinesischen Heiler waren ebenfalls Wanderärzte, nahmen aber von Ihren Patienten nur selten Geld.  Sie besuchten die Menschen immer wieder, untersuchten Sie und gaben Ihnen Empfehlungen zu Lebenswandel und Ernährung. Sie gaben Ihnen Kräuter oder akupunktierten Sie. Solange die Menschen gesund blieben, bekamen Sie dafür Unterkunft und Nahrung, wurde aber jemand ernstlich krank, gab er dem Arzt nichts, bis der Patient wieder gesund war. Die Verantwortung für die Gesunderhaltung der Menschen lag also ebenfalls bei den Heilern, nicht nur das Heilen von Krankheit oder das Lindern von Beschwerden. Gesundheit war kein profitables Geschäft!
 Es sei denn der Arzt war am Hof des chinesischen Kaisers beschäftigt. Hier ging es, wie überall bei Hofe, um Reichtum und Macht, aber auch um Forschung und Dokumentation. Natürlich waren es diese Ärzte die, wie überall sonst auf der Welt, die Entwicklung der chinesischen Medizin maßgeblich voran trieben und in allen Schriften auch heute noch erwähnt werden.
 Die wichtigste Maßgabe für alle kaiserlichen Ärzte war „ egal was dafür nötig ist, der Kaiser muss einhundert Jahre alt werden!“ Auch wenn er selbst dafür leiden muss! Insofern gab es für den chinesischen Kaiser wahrscheinlich kein sehr ausschweifendes Leben.

Die Diagnostik der traditionell chinesischen Medizin ist der westlichen Naturheilkunde bis auf einige Ausnahmen ähnlich und stellt sich wie folgt dar:

Befragung und Wahrnehmung des Patienten:
Der traditionell chinesische Arzt wird immer eine genaue Befragung des Patienten vornehmen, während der er schon die Kraft der Stimme, die Mentalität, die Energie und die Haltung des Patienten wahrnimmt. Schon beim Händedruck zur Begrüßung nimmt er Temperatur und Feuchtigkeit oder extreme Gerüche des Patienten wahr.

Körperliche Untersuchung und Pulsdiagnose:
Bei der körperlichen Untersuchung des Patienten wird der Puls nach besonderen Kriterien ertastet. Dies unterscheidet sich gravierend von der westlichen Naturheilkunde und  gibt dem traditionell chinesisch arbeitenden Arzt Aufschluss darüber, ob eine Erkrankung von Fülle oder Mangel, Hitze oder Kälte oder gestauter Energie (Qi) geprägt ist und welche Organkreise davon betroffen sind. Auch kann der traditionell chinesisch arbeitende Behandler ertasten, ob eine Erkrankung akut oder chronisch ist.

 

Zungendiagnose:
Außerdem wird der traditionell chinesische Arzt immer die Zunge des Patienten inspizieren. Hier kann er erkennen, welche Organkreise des Patienten genau von Hitze, Kälte, Fülle, Leere oder gestautem Qi betroffen sind. Oft ist die Zungendiagnose eine Bestätigung dessen was der traditionell chinesische Behandler bei der Pulsdiagnose ertastet hat.
 Zusammen mit den Ergebnissen seiner Befragung und dem was der traditionell chinesische Behandler wahrgenommen hat, ergibt sich für Ihn ein genaues Bild von dem aktuellen Zustand seines Patienten und der Ursache seiner Beschwerden. Daraus entwickelt er ein Behandlungskonzept.

Therapie:
Die traditionell chinesische Medizin verfügt über eine Vielzahl von Therapiemaßnahmen:
Besonders wichtig sind die traditionell chinesischen Kräuterrezepturen, die individuell für das Ungleichgewicht eines Patienten zusammengestellt werden. Sicher gibt es auch hier Standartrezepturen, die werden aber fast immer noch individuell angepasst.
 Abgestimmt auf das diagnostizierte Ungleichgewicht im Körper des Patienten, empfiehlt der traditionell chinesisch arbeitende Behandler eine Ernährungsumstellung, die traditionell chinesische Diätetik.
Akute Beschwerden therapiert der traditionell chinesische Behandler auch, oder zusätzlich, mit Akupunktur. Diese wird, genau wie die traditionell chinesischen Kräuterrezepturen,  auf das vorher diagnostizierte Ungleichgewicht abgestimmt. Liegt den Beschwerden eines Patienten beispielsweise ein Qi (Lebensenergie) Mangel mit Kälte zu Grunde, wird zusätzlich die Moxibustion angewendet. Dabei werden Akupunkturpunkte, mit oder ohne Nadel, mit Moxa erwärmt. Das traditionell chinesische Moxa besteht aus getrocknetem Beifuß Kraut und wird in verschiedenen Ausführungen verwendet. Es kann lose auf eine gestochene Akupunkturnadel aufgesteckt werden, in einem Moxapfännchen auf die Nadel gesetzt oder zu einer Kugel geformt, auf Salz oder eine Ingwerscheibe gelegt und angezündet werden. Das Moxa Kraut verglüht und die Wärme wird direkt oder indirekt in den Akupunkturpunkt und den Meridian geleitet. Um den wärmenden Effekt zu verstärken, setzt der traditionell chinesische Therapeut eine kleine, nach unten geöffnete Holzkiste auf den zu wärmenden Bereich. Außerdem kommen in der traditionell chinesischen Moxatherapie in Europa auch sogenannte Moxazigarren zum Einsatz. Diese bestehen aus in Reispapier gewickeltem oder gepresstem Beifuß Kraut. Raucharme Moxazigarren bestehen aus Beifuß Asche unter Beimischung von  Aktivkohle.
 Alle traditionell chinesischen Behandlungsformen sollten sich gegenseitig unterstützen. Bei starken fixierten Schmerzen zum Beispiel, denen eine Fülle zu Grunde liegt, wird der traditionell chinesische Therapeut zusätzlich blutiges Schröpfen anwenden, um die Fülle zu reduzieren und den Stau zu lösen. Liegt nicht Fülle sondern ein Mangel vor, wird er nur schröpfen, die Schröpfkopfmassage oder die traditionell chinesische Massage Tuina (Drücken und Schieben) verordnen.
Des Weiteren werden in der traditionell chinesischen Medizin auch meditative Körperübungen verordnet, das sogenannte Qi Gong (Lebensenergie bewegen). Es hilft dem Patienten sich zu entspannen und unterstützt alle anderen traditionell chinesischen Therapiemaßnahmen.
Sicherlich wird der versierte, traditionell chinesisch arbeitende Behandler, seinen Patienten immer eine klinische Behandlung empfehlen, wenn eine Operation oder eine  andere klinische Maßnahme  notwendig ist. In chinesischen Krankenhäusern steht den Patienten heute die traditionelle chinesische Medizin neben der Klinikmedizin zur Verfügung. Man arbeitet eng zusammen, zum Wohle der Patienten.

Weitere chinesische Möbel und Accessoires können Sie in unserer Ausstellung besichtigen.

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