Chinesische Antiquitäten und Antikmöbel bei Ursula Flüs in Wuppertal

Chinesische und andere asiatische Möbel
vom antiken Sideboard bis zum Hochzeitsschrank

Asiatische Möbel sind unsere Leidenschaft. Als wir im Jahr 1995 zum ersten Mal chinesische Möbel, Antiquitäten und Accessoires eingekauft haben, waren wir begeistert von der Formgebung, den Farben und Hölzern. Bis heute sind wir voller Leidenschaft für asiatische Möbel wie der chinesische Hochzeitsschrank oder China-Schrank.

 

Ein Herz für China-Möbel

Wir sind ein kleines Familienunternehmen mit möbelbautechnischem Hintergrund und haben uns auf asiatische Möbel spezialisiert. Dabei gehört der chinesische Hochzeitsschrank zu unseren Favoriten bei den China-Möbeln. Die Hochzeitsschränke, antiken Sideboards, China-Schränke und anderen asiatischen Möbel  suchen wir persönlich vor Ort in China aus oder lassen sie dort fertigen. Nicht allein der Preis, sondern die höchstmögliche Verarbeitungsqualität und ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis stehen dabei für uns im Vordergrund.

Antike chinesische Möbel suchen wir in erster Linie nach ästhetischen Gesichtspunkten aus, darüber hinaus sind uns Erhaltungszustand, Verarbeitung sowie Funktionalität der Möbelstücke wichtig. Einen Teil der Asia-Möbel lassen wir in darauf spezialisierten Werkstätten im Reich der Mitte aufarbeiten, ansonsten werden sie im Originalzustand belassen.

Wenn wir Reproduktionen vornehmen lassen, beispielsweise eines China-Schranks oder eines chinesischen Hochzeitsschranks,  dann werden sie in ausgesuchten Holzwerkstätten nach traditioneller Art und altem Vorbild fachmännisch in Handarbeit gefertigt. Dabei nehmen wir Einfluss auf die Auswahl der Materialien, wie Farben, Lacke und Hölzer und das Design der asiatischen Möbel. Qualitätskontrolle ist für uns ein wichtiges Kriterium.

 

Sie brauchen für einen Hochzeitsschrank nicht nach China zu reisen!

Wenn Sie sich persönlich ein Bild von Ihrem zukünftigen chinesischen Hochzeitsschrank oder anderen wunderschönen Stücken machen wollen, dann besuchen Sie doch unsere Ausstellungsräume in Wuppertal! Wir freuen uns auf Sie!

Bis dahin wünschen wir viel Spaß beim Stöbern!

 

Die Entstehungsgeschichte chinesischer Möbel

So wie der Mensch im Laufe der Evolution den aufrechten Gang entwickelt hat, haben sich auch seine Möbel von zunächst niedrigen und kleinen Dimensionen zu immer größeren und höheren Formen entwickelt.

Jahrhundertelang hatten die Chinesen als auch die Japaner eine Wohnkultur, bei der man auf gewebten Matten saß, sich ausruhte, Besuch empfing und aß, umgeben nur von einigen wenigen, niedrigen Einrichtungsgegenständen. Man kniete oder saß mit überkreuzten Beinen auf dem Boden.

Wann genau die ersten einfachen Möbelstücke in China entstanden sind, ist heute schwer zu datieren. Die ersten hölzernen Konstruktionen, auf denen man sitzen oder liegen konnte, um sich vom kalten Erdboden zu erheben, hat es wohl so etwa vor rund 2000 Jahren schon gegeben. Bei Ausgrabungen in Xinyang, Provinz Henan, fand man in den 50er Jahren im Grab eines Kriegsherrn eine Art schwarz lackiertes Bett mit Schnitzereien, welches wohl auf die sogenannte "Zeit der streitenden Reiche", einer Periode in der chinesischen Geschichte von 475 v. Chr. bis 221 v. Chr. zu datieren ist. Experten gehen davon aus, dass es sich hierbei nicht nur um ein Bett, sondern auch um eine zeremonielle Plattform handelt, von der aus z.B. Recht gesprochen und regiert wurde.

Antike chinesische Möbel, so wie wir sie heute kennen, traten nicht vor der Tang-Dynastie (618-907) in Erscheinung. Mit dem Beginn der nördlichen Song-Dynastie (960-1127) findet man bei hochgestellten Persönlichkeiten und Würdenträgern die ersten Tische und Stühle. Die neue Sitzkultur erreichte dann so nach und nach auch die anderen sozialen Schichten. Möbel zu besitzen war nun nicht mehr nur das Privileg einiger weniger. Gleichzeitig etablierten und entwickelten sich Techniken der Möbelherstellung und bestimmte Designs.

 

Kleine Übersicht bei Möbeln aus China verwendeter Hölzer

Die Art des bei einem Möbelstück verwendeten Holzes entscheidet signifikant über sein Erscheinungsbild. Harthölzer wie hongmu, huanghali, jichimu oder zitan, die meist importiert wurden, sind bei Sammlern sehr begehrt. Möbel aus diesen Hölzern sind heute allerdings kaum noch zu bekommen oder müssen mit sehr hohen Preisen bezahlt werden. Meist ist es auch gar nicht mehr erlaubt, sie aus China zu exportieren, da sie zu den schützenswerten Kulturgütern gehören. Meist befinden sie sich in Privatbesitz oder stehen in Museen. China selbst ist der größte Markt für chinesische Antiquitäten. Diese werden von den Chinesen inzwischen wieder hoch geschätzt und teilweise aus dem Ausland wieder zurück gekauft.

In China heimische Holzarten wie hetaomu (Walnuss), changmu (Kampfer), baimu (Zypresse), taomu (Pfirsich), yumu (nördliche Ulme) sind weniger selten und teuer. Rund 3 Dutzend verschiedene Holzarten wurden im Möbelbau hauptsächlich verwendet und teilweise kombiniert. Einige Arten sind inzwischen ausgestorben oder extrem selten geworden.

Naturgemäß wurden in vielen Provinzen auch häufig die dort spezifisch vorkommenden Hölzer verwendet. Die aus Shanxi stammenden alten Möbel wurden oft aus Walnussholz gefertigt, die nördlichen Provinzen und die Mongolei haben viel Pinie, Möbel aus Fujian sind oft aus Kampfer. Die begehrtesten und hochwertigsten Holzsorten wurden auch früher schon aus Thailand und Vietnam importiert.

Schwierig kann es werden, das Holz bei alten chinesischen Möbeln genau zu identifizieren. Im alten China wurde Holz nicht nach Art, Gattung, Sorte und somit nach botanischen Kategorien bestimmt, sondern nach Aussehen und sogar Geruch. Somit können völlig verschiedene Hölzer mit sehr ähnlichen Eigenschaften den gleichen Namen haben bzw. unter einem Oberbegriff zusammengefasst sein.

Ulme: das am häufigsten verwendete Holz bei alten oder antiken chinesischen Möbeln, die heute auf dem Markt sind. Gut für den Möbelbau geeignet, relativ robust, mittlere Härte, verzugsarm und gut zu bearbeiten. Man unterscheidet zwischen nördlicher (Ulmus/Yumu) mit rund 20 verschiedenen Spezies– und südlicher Ulme (Zelkovia/Jumu). Die Farbe variiert von gelblich-braun bis dunkelbraun und die Maserung ähnelt ein bisschen der unserer Eiche. Bis zum großen Ulmensterben in Europa Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die in Deutschland unter dem Namen Rüster bekannte Ulme auch hierzulande vielfach zum Bau von Schränken, Kommoden, Betten usw. verwendet.

Zypresse (Cupressus L./Baimu): hochgradig resistent gegen Verottung, Wurm-, Pilz- und Insektenbefall. Es verströmt einen angenehmen charakteristischen Duft. Honigfarbenes bis leicht rötliches Braun, fein strukturierte Maserung. Auch hier gibt es wieder verschiedene Spezies in China; eine Sorte aus der Provinz Sichuan, deren Stamm einen Durchmesser von bis zu 2 Metern erreichen kann, ist wegen ihrer Eigenschaften besonders begehrt.

Kampfer (Cinnamomum camphora/Changmu): Holzwurm und Insekten meiden auch dieses Holz weil es ätherische Öle enthält, die noch nach Jahrzehnten einen wohlriechenden, typischen Duft verströmen. Gelblich-sandfarben bis gelblich-braun, wenig strukturierte Maserung.

Walnuss (Hetaomu): beliebt wegen seiner schönen und edel aussehenden, deutlich ausgebildeten Maserung, goldbraun bis rötlichbraun, sehr gut als Möbelholz geeignet, hauptsächlich im Norden beheimatet.

 


Weitere chinesische Möbel und Accessoires können Sie in unserer Ausstellung besichtigen.

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